Das Schönste an Rom? Definitiv das Drumherum: Bella Italia!
Egal in welche Himmelsrichtung man von Rom aus aufbricht, schnell trifft man auf azurblaues Meer, kristallklare Seen, einzigartige Kunst und Kultur, verträumte Dörfer oder auf imposante Berge. Manche Orte in Italien sind so unglaublich schön, dass sie nicht von dieser Welt zu sein scheinen. An der Amalfiküste wähnen Reisende sich im Himmel und am Kolosseum 2000 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Kein Wunder, dass Italien als Sehnsuchtsziel in der ganzen Welt gilt. Venedig, Florenz oder die Cinque Terre werden von ihren Bewunderen geradezu überrannt. Dieser sogenannte Overtourism ist in Italien jedoch kein weit verbreitetes Phänomen. Im Großen und Ganzen und vor allem im Süden ist Italien ein Land für Entdecker, die nicht gerne in Touristenschlangen stehen.
Kampanien und Apulien sind zwei Regionen, deren ursprüngliche Schönheit mich regelmäßig umwirft. Und immer wenn die New York Times diese Regionen in ihren MUST-SEE-Rankings erwähnt, bekomme ich es mit der Angst zu tun. Wie lange werde ich die Küstenstraße zwischen Castellabate und Paniluro fast für mich alleine haben und werde ich bald vor den Tempel in Paestum in der Schlange stehen müssen? Aber dann fällt mir wieder ein, warum keine Overtourism-Gefahr droht: Die italienische Infrastruktur ist nicht auf Massentourismus ausgelegt! Für abenteuerliche Individualisten, die gerne in kleinen B&B oder hübschen Agriturismi (Hotel-Bauernhöfen) übernachten, ist Süditalien ein Urlaubstraum.
Vor allem Kampanien - jenseits der Amalfiküste, Capri und Pompei - ist für mich eine der größten Überraschungen. Im Cilento oder im Umland von Neapel warten unendlich viele unterschätzte Schätze auf ihre Entdeckung. Von der unwiderstehlichen Küche will ich erst garnicht anfangen zu schwärmen.
Wer sich nicht für Süditalien begeistern mag, dem empfehle ich die Marken. Ein Naturparadies mit Hügeln und Bergen, in denen sich mittelalterliche Städtchen wie Urbino oder Ascoli Piceno verstecken. Selbst die altbekannte Adria zeigt sich hier an manchen Stellen wild und steil.
Ein Teil meiner Reisegeschichten und Tipps habe ich hier für Euch zusammengestellt.
Viel Spaß beim Entdecken!
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"Mein" Styleguide Rom für den NATIONAL GEOGRAPHIC!
Monatelang war ich für dieses tolle Projekt kreuz und quer in Rom unterwegs. Ständig auf der Suche nach den tollsten, coolsten, hippsten, sehenswertesten und einzigartigsten Locations. (Meine Erlebnisse mit den kapriziösen Römern während der Recherchearbeiten müsste ich eigentlich in einem separaten Buch verarbeiten...) Gefunden habe ich knapp 150 Restaurants, Cafés, Museen, Designer, Manufakturen, Bars, Hotels und tolle Interview-Partner, die Einblicke in ihr römisches Leben gewähren. So wie Cristian, Barista in einem der ältesten römischen Cafés. Oder die wunderbare Signora Luisa Longa. Künstlerin und Besitzerin eines traumhaften B&B in Trastevere.
Liebe Rom-Freunde, für alle diejenigen, die das schönste Chaos in Italien aus der Nähe kennenlernen möchten und auf der Suche nach ein paar Tipps, Anregungen und Inspirationen für den nächsten Rom-Trip sind, gibt es jetzt den "Fettnäpfchenführer Rom". Darin können Sie blättern, lesen und vor allem noch tiefer in den aufregenden römischen Alltag eintauchen. Ich wünsche Ihnen genauso viel Spaß beim Lesen wie ich ihn beim Schreiben hatte! Wer vorab einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen möchte kann dies hier tun.